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Die Einführung von agilen Arbeitsweisen und Methoden im Unternehmen bringt in der Praxis Herausforderungen mit sich. Wie gelingt selbstorganisiertes Arbeiten in agilen Teams und wie sieht Karriere in flachen Hierarchien aus? Beim Umsetzungspartner movingimage tauschten sich Mittelständler zu ihren Erfahrungen aus.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability veranstaltete am 26.02.2020 in Kooperation mit dem Kompetenzteam Beratung/Startup der Berliner Arbeitsagenturen und dem Berliner Unternehmen movingimage eine Informationsveranstaltung zum Thema Agilität in kleinen und mittleren Unternehmen. Der Umsetzungspartner in Region Ost – movingimage – sammelte bereits umfangreiche Erfahrung im Einsatz von agilen Methoden, da im Bereich Software-Entwicklung und Videoproduktion für Unternehmen flexibel auf Kundenwünsche und -anforderungen eingegangen werden muss. In den modernen Büroräumen von movingimage hatten Interessierte aus 25 kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit sich zu ihren Erfahrungen im Einsatz agiler Methoden mit Anwendern und Experten des Kompetenzzentrums auszutauschen.

Beim Betreten der Räumlichkeiten wurden die Teilnehmenden bereits durch die offene und freundliche Atmosphäre empfangen. Lichtdurchflutete, mit Pflanzen behangene Räume unterstreichen ebenso wie verglaste Office-Räume die kommunikative Unternehmenskultur. Nach einer Begrüßung durch den Gastgeber startete das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability mit einem Beitrag zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen, welche nutzerzentrierte Entwicklung und agile Arbeitsweisen einführen möchten. Konkret bedeutet dies Wissensvermittlung zu den Methoden, Unterstützung bei der Organisationsumgestaltung und die Vermittlung von Experten und Dienstleistern. Anhand von Pilotprojekten wurde den Teilnehmenden beispielhaft aufgezeigt, wie das Zentrum bei der Implementierung agiler Methoden unterstützen kann. Im Anschluss stellte das Kompetenzteam der Arbeitsagenturen Weiterbildungsangebote rund um das Thema agiles Arbeiten und Management vor.

Den Hauptteil bildeten Einblicke an drei Stationen in den agilen Wandel des Unternehmens movingimage: vom Produzenten für Bewegtbild zu einem agil aufgestellten Softwareunternehmen und internationalen Marktführer für Enterprise-Videomanagement-Lösungen. Noch bevor agiles Arbeiten als solches benannt wurde, war das Unternehmen durch den Markt gezwungen neue Arbeitsweisen zu erproben. Aus einer traditionellen Unternehmensstruktur entstanden flache Hierarchien und somit mehr Freiräume für Ideen, Feedback und offene Kommunikation. Unterstützt wird der menschliche Faktor durch Einbezug der richtigen Technologie. Software zur Koordination der Aufgaben und digitale Whiteboards für eine schnelle – globale –  Zusammenarbeit ergänzen das agile Management und erlauben den Mitarbeitenden den Fokus auf ihre Kernkompetenzen zu setzen. Die Umstrukturierung bewährte sich langfristig, sodass movingimage heute das Vertrauen internationaler und börsendotierter Kunden genießt und diesen eine nutzerfreundliche Videomanagementsoftware anbieten kann.

Im anschließenden Austausch kamen die Teilnehmenden bei Getränken und einem Imbiss in vertiefende Gespräche, welche die unterschiedlichsten Implementationen von agiler Arbeit im Unternehmenskontext aufzeigten.

Sowohl die Teilnehmenden als auch die Organisatoren konnten durch die Veranstaltung wertvolle Impulse sammeln. Agilität heißt in diesem Sinne: Strukturen und Prozesse zu vereinfachen und auf die Expertise der Mitarbeitenden zu vertrauen. Der agile Wandel ist zunächst vor allem eine Frage des Mindsets, der Kultur im Unternehmen und diese wird durch die Mitarbeitenden getragen.

Wenn Sie Interesse an einem Einblick in die agile Arbeit unseres Umsetzungspartners movingimage haben, melden Sie sich gern zu einer Unternehmensbegehung an, wie zum Beispiel im Rahmen des Digitaltags 2020.


03.03.20

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Kontakt

Katharina Jungnickel
Nick Stübe
Prof. Dr. Manfred Thüring

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