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Norden: Nutzerzentrierte Mensch-KI Zusammenarbeit

Je besser Mittelständler ihre Kunden und Mitarbeiter verstehen, desto besser können sie ihre Lösungen an deren Bedürfnisse anpassen. Das Verständnis von Nutzern mit ihren speziellen Eigenschaften, ihren Aufgaben, Bedürfnissen und Anforderungen sowie den jeweiligen Nutzungsumgebungen ist der zentrale Ausgangspunkt, um für optimale Usability und positive User Experience zu gestalten. Dies wird insbesondere auch bei der Entwicklung von Technologien der künstlichen Intelligenz, wie bspw. Sprachassistenten, Service Robotern oder allgemeinen Anwendungsprogrammen, die sich komplexer Algorithmen bedienen relevant. Die Erwartungshaltung von Nutzern ist beim Einsatz von KI-Technologien unabhängig von der Branche relativ hoch. Dementsprechend hoch fällt die Frustration aus, wenn Technologien diese Erwartungen nicht erfüllen können oder nur unzureichend die Nutzerbedürfnisse adressieren. Eine nutzerzentrierte Gestaltung, gepaart mit einem gezielten Einsatz von Methoden und Instrumenten der Nutzerforschung ist notwendig, um ein grundlegendes Verständnis über die Bedürfnisse der Nutzer zu erarbeiten. Mit der Digitalisierung haben sich ganz neue Möglichkeiten der Nutzerforschung und Gestaltung von Technologien ergeben, die gerade kleinen und mittleren Unternehmen große Vorteile und Nutzen bieten. Allerdings fehlt bisher vielen mittelständischen Unternehmen ein Ansatzpunkt, wie sie diese Möglichkeiten in ihre betrieblichen Geschäftsprozesse integrieren können. Hier wird das Kompetenzzentrum Usability entsprechende Umsetzungsbeispiele erarbeiten und dem Mittelstand zur Verfügung stellen.

 
 

Osten: Digitalisierung agiler Arbeitsformen

Bei der Entwicklung von Systemen wird immer häufiger auf agile Entwicklungs­ansätze zurückgegriffen und klassische wasser­fallartige Modelle werden seltener. Bei der Einführung agiler Methodologie stellt die Integration von UUX eine große Herausforderung für kleine und mittlere Unternehmen dar. Wenn es gelingt agile Arbeitsformen zu digitalisieren, können zum einen UUX-Berater in den agilen Prozessen teilnehmen und dadurch direkter UUX-Maßnahmen begleiten. Zum anderen können aber auch die Kunden des Herstellers unmittelbar in die agile Projektorganisation eingebunden werden und so viel direkter als bisher üblich ihre Anforderungen als Anwender kommunizieren und an der Entwicklung partizipieren. Diese Integration eröffnet neue Potenziale für die Zusammenarbeit zwischen Software­herstellern und ihren Kunden. Diese Potenziale werden in Umsetzungs- und Pilotprojekten anschaulich herausgearbeitet.- Osten -

 
 

Mitte: Passende Kooperationslösungen für Unternehmensnetzwerke

Mittelständische Unternehmen könnten gegenüber größeren Unternehmen und insbesondere im internationalen Wett­bewerb noch erfolgreicher sein, wenn sie in Netzwerken (oder Clustern) zusammen­arbeiten. Die Zusammenarbeit lässt sich dabei grob in drei Phasen aufteilen: Anbahnungsphase, gemeinsame Entwicklung und gemeinsame Produktion. Je nach Entwicklungsphase des Netzwerks ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an Kommunikations- und Kollaborationslösungen. Leider fehlen bisher entsprechend systematisierte Informationsangebote, die die UUX dieser Lösungen berücksichtigen. Das Kompetenzzentrum Usability wird diese Systematisierung liefern und Lösungsansätze bei mittelständischen Netzwerken bekannt machen.

 
 

Süden: Lösungen für Innovation und Zukunft der Arbeit im Mittelstand

Mittelständische Unternehmen stehen vor der Herausforderung, innovativer zu werden und Arbeitsplätze zukunftssicher zu gestalten. Durch die Kopplung von Usability und User Experience können Produkte, Systeme und Dienstleistungen für optimale Nutzung und zudem positives Nutzer­erlebnis entwickelt werden. UUX ist eng mit Innovation verbunden, denn Fragen der optimalen Nutzung und des positiven Erlebens von Systemen stellen sich vor allem dann, wenn diese erneuert, neu entwickelt oder angeschafft werden. Moderne Innovationsprozesse (wie Design Thinking oder Lean Start-up) bauen wie UUX auf nutzerzentrierte Gestaltungs- und Entwicklungsprozesse auf. Einfach nutzbare und positiv erlebte Digitalisierungs­innovationen eröffnen neue Perspektiven für die Gestaltung der Zukunft der Arbeit, indem Akzeptanz und Zufriedenheit der Nutzer gefördert und Potenziale für Wohlbefinden in Arbeitskontexten erschlossen werden. Das Kompetenzzentrum Usability wird hier mittels Beispielen das Interesse bei mittelständischen Unternehmen wecken, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

 
 
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