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Das Kompetenzzentrum Usability unterstützt die Haury Solutions GmbH bei der Entwicklung von UX-Konzepten zur Förderung positiver Erlebnisse während der Nutzung der Softwarelösung „TraSy“. Eine Nutzungskontextanalyse diente als Grundlage für die Entwicklung erfolgsversprechender Konzepte. Erfahren Sie hier mehr über das Vorgehen im bisherigen Projekt und wie Sie bei der Evaluation der Konzepte unterstützen können.

Rückblick
Haury Solutions ist ein Tech Start-up aus dem Bereich Human Resource (HR), welches mit ihrer HR-Softwarelösung „TraSy“ standortübergreifende HR-Prozesse verbessern möchte. Im Rahmen des Pilotprojektes sollen Konzepte zur Förderung positiver Nutzungserlebnisse innerhalb der Applikation geschaffen werden. Dieser Beitrag stellt den bisherigen Projektstand vor.

Nutzungskontextanalyse
Der erste Schritt im Projekt war es den Nutzungskontext sowie die Zielgruppe der Anwendung umfassend zu verstehen und anschließend zu analysieren. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin, Christina Haury, wurde dieses Verständnis aufgebaut und anschließend eine Nutzungskontextanalyse nach Thomas und Bevan (1996) durchgeführt. Hieraus resultierten außerdem die ersten Personae, welche die Zielgruppen realitätsnah repräsentieren. Zentrale Erkenntnisse waren das Verständnis der Aufgaben der einzelnen Nutzendengruppen im Kontext der Applikation.

Konzeptentwicklung
Da die Anwendung HR-Mitarbeitende in ihrem Arbeitsalltag unterstützt, bot sich für die Entwicklung erster User Experience (UX) Konzepte der Einsatz der Erlebniskategorien nach Zeiner et al. (2016) als Grundlage an. Mehr zu den Erlebniskategorien, sowie Beispielen und deren Entwicklung erfahren Sie in unserer Artikel Serie „Positiv erleben - Erlebniskategorien“. Um systematisch diese Erlebniskategorien identifizieren zu können, wurde die Erlebnispotenzialanalyse nach Laib et al. (2017) herangezogen. Hierfür wurde für jede Aufgabe innerhalb der Software eine Reihe von Fragen beantwortet, woraus dann das Potenzial für positive Erlebnisse der einzelnen Kategorien abgeleitet werden konnte. Mithilfe einer angepassten Version der Kreativitätsmethode „Brainwriting-Pool“ (VanGundy, 1992) sollten dann Ideen entwickelt werden. Hierbei wurden auf einer digitalen Pinnwand pro Aufgabe und der dazu ausgewählten Erlebniskategorie zahlreiche Ideen gesammelt, bewertet und verfeinert. Anschließend wurden die entstandenen Konzepte diskutiert und die erfolgversprechendsten für die Umsetzung ausgewählt.

Momentan werden die gewählten Konzepte genauer ausgearbeitet und erste grobe Skizzen erstellt.

Ausblick
Als nächster Schritt ist die Entwicklung eines Prototyps vorgesehen. Mit diesem soll dann eine Evaluation unter Verwendung der Valenzmethode durchgeführt werden. Die daraus resultierenden Erkenntnisse sollen prüfen, ob positive Erlebnisse gefördert wurden und dem Unternehmen abschließend eine Basis für die darauf aufbauende Arbeit zu positiver UX geben.


Für die geplante Evaluation, werden aktuell noch Teilnehmende gesucht. Diese sollten im Bereich HR tätig sein oder einen HR-Hintergrund haben. Für die Teilnahme ist keine Vorbereitung notwendig. Das wichtigste in Kürze:

  • Wer? Personen mit HR-Hintergrund
  • Was? Evaluierung der erstellten Konzepte hinsichtlich User Experience
  • Wie lange? 60 Minuten
  • Wann & Wo? Anfang bis Mitte Januar 2022, Online
  • Wie? Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Frau Anastasia Stern (as370@hdm-stuttgart.de)

14.12.21

Kontakt

Prof. Dr. Michael Burmester
Christina Haspel
Anika Spohrer

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