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Warum ein Siegel "Nutzerzentriert entwickelt"?

Viele mittelständische Unternehmen haben das Potenzial von nutzerzentrierten Entwicklungsprozessen zur Erzielung einer hohen Usability und User Experience ihrer digitalen Produkte und Dienstleistungen erkannt und setzen dies bereits heute erfolgreich um. Es stellt sich jedoch die Frage, wie mittelständische Unternehmen dieses Alleinstellungsmerkmal ihren Kunden und Kundinnen einfach kommunizieren können.

Das Siegel „Nutzerzentriert entwickelt“ des UIG e.V. soll mittelständischen Unternehmen dabei helfen, einen sichtbaren Nachweis der erfolgreichen Etablierung eines nutzerzentrierten Entwicklungsprozesses zu erhalten.

Mit dem neuen Angebot des UIG e.V. sollen Anreize bei mittelständischen Unternehmen geschaffen werden, um die Usability und User Experience ihrer Software weiter zu verbessern und dadurch soll der der Softwareentwicklungs-Standort Deutschland gestärkt werden. Das Siegel kann von jedem mittelständischen Unternehmen in Deutschland erhalten werden, Mitgliedsunternehmen des UIG e.V. erhalten die Möglichkeit für jeweils ein digitales Produkt bzw. Dienstleistung und zugehörigen Entwicklungsprozess das Siegel zu erhalten.  

  

Wie kann ich das Siegel erwerben?

Das Siegel wird mit einer Laufzeit von einem Jahr mit direktem Bezug auf den Entwicklungsprozess einer spezifischen Software des mittelständischen Unternehmens vergeben.

Der UIG e.V. vergibt das Siegel auf Basis einer Selbstauskunft der/des Geschäftsführers/-führerin sowie eines durch einen unabhängigen Usability & User Experience (UUX) Dienstleister durchgeführten Audits.

Im Rahmen des Audits wird u.a. geprüft, ob Usability-Rollen bzw. Qualifikationen vorhanden sind, Nutzerforschung durchgeführt wird, Prototypen entwickelt werden und eine systematische Nutzerevaluation im Prozess verankert sind. Mittelständische Unternehmen müssen hierfür entsprechende Nachweise erbringen und im Rahmen der Selbstauskunft diese auch bestätigen.

Diese drei Schritte sind für den Erwerb des Siegels konkret nötig: 

  1. Interessiertes Unternehmen nimmt Kontakt mit einem (vom UIG autorisierten) UX-Dienstleister auf und durchläuft einen Audtiprozess
  2. Unternehmen sendet Auditbericht und eine ausgefüllte Selbstauskunft (stellt der Dienstleister zur Verfügung) an den UIG (info@usability-in-germany.de) 
  3. Prüfung der Unterlagen durch den UIG und Vergabe des Siegel

  

Was kostet das Siegel?

Für ordentliche Mitglieder (Vollmitglieder) des UIG e.V. ist das Nutzungsentgelt für eine Zertifizierungen pro Jahr im Mitgliedsbeitrag enthalten. Für jede weitere Zertifizierung belaufen sich die Kosten auf 50 EUR je Jahr.

Nichtmitglieder des UIG entrichten ein Nutzungsentgelt pro durchgeführter Zertifizierung von 500 EUR an den UIG.

Die Kosten für die Audit-Durchführung umfassen 2.800 Euro (zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer) und sind direkt dem unabhängigen Usability/UX Dienstleister zu entrichten.

  

Infos zum Download

 

Konzeptionspartner

Das Siegel wurde vom UIG in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten UUX Dienstleistern entwickelt und mit dem Berufsverband der deutschen Usability und User Experience Professionals (German UPA e.V.) abgestimmt.

3 UX-Dienstleister sind maßgeblich an der Konzeption des Siegels beteiligt. Diese sind ebenfalls auch Mitglieder des UIG und können zur Durchführung des Audits beauftragt werden. Zu den Konzeptionspartnern zählen: 

Ergosign GmbH

eresult GmbH

Custom Interactions GmbH

 

Das Statement der German UPA  zu dem neuen Siegel lautet wie folgt: 

“Als German UPA begrüßen wir die Initiative des Usability in Germany e.V. (UIG) zur Einführung eines Usability Siegels als einen sinnvollen ersten Schritt um den UX-Reifegrad von Unternehmen zu dokumentieren. Ein einheitliches, breit unterstütztes, mehrstufiges Reifegrad-Modell hilft Kunden:innen dabei, die nutzungszentrierte Entwicklung – und damit die Produkte – eines Unternehmens einzuschätzen.”

  

Ansprechpartner

 

 

 

Siegel Träger

 
BITMARCK
Als Managed Service Provider im IT-Markt der gesetzlichen Krankenversicherung treibt BITMARCK die Digitalisierung in der Branche und bei seinen Kunden mit innovativen Produkten, Lösungen und Services voran. Grundlage hierfür ist der GKV-Softwarestandard BITMARCK_21c|ng, der bei den angeschlossenen Krankenkassen im Einsatz ist. Kunden der Unternehmensgruppe sind die Betriebs- und Innungskrankenkassen sowie die DAK-Gesundheit und weitere Ersatzkassen ? über 30.000 Mitarbeiter und rund 25 Millionen Versicherte in der GKV profitieren von den IT-Dienstleistungen von BITMARCK, mehr als 80 Prozent der deutschen gesetzlichen Krankenkassen sind Kunden der Unternehmensgruppe. Mit rund 1.550 Mitarbeitern erzielt BITMARCK einen Jahresumsatz von 350 Millionen Euro.
  • UIG - Softwareproduzent
Diamant Software GmbH
  • Bielefeld
  • UIG - Softwareproduzent
SmartWe by CAS
SmartWe ist eine Lösung der SmartWe World SE. Die weltweit erste Aktiengesellschaft in Selbsteigentum gehört ausschließlich dem Ökosystem selbst ? also den Mitgestaltern, Geschäftspartnern und Fan-Kunden. Gegründet wurde das Unternehmen von Martin Hubschneider, Vorstand der CAS Software AG. Die Softwareschmiede aus Karlsruhe besteht seit 1986 und beschäftigt heute in der CAS Gruppe über 450 Mitgestalter und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 2020 als Great Place to Work. Die CAS Software AG hat in den vergangenen Jahren über 80 Millionen Euro in die Softwareplattform CAS SmartDesign®, CAS genesisWorld und SmartWe investiert. Über 550.000 Anwender in über 40 Staaten nutzen täglich Lösungen der CAS Software. Das Produktportfolio umfasst CRM+AIA-Lösungen und Branchenlösungen, mit denen Unternehmen und Organisationen erfolgreiche und nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen, das Unternehmenswissen besser nutzen und die Effizienz ihrer Mitarbeiter steigern. Darüber hinaus engagieren sich die Karlsruher CRM+AIA-Spezialisten in zahlreichen Forschungsprojekten auf nationaler und internationaler Ebene.
  • UIG - Softwareproduzent
Smavesto GmbH
Für die digitale Vermögensverwaltung hat die Sparkasse Bremen eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, die Smavesto GmbH. Geschäftsführer des Unternehmens sind Thomas Fürst (Vorstandsmitglied Sparkasse Bremen) und Dr. Sascha Otto. Smavesto unterliegt dabei dem deutschem Recht und Datenschutz, steht damit für eine seriöse Geldanlage mit einem sicheren Gefühl. Kundenguthaben sind durch ein gesetzliches Einlagerungssystem bis zu einer Höhe von 100.000 Euro geschützt. Die Depots verwaltet die Baader Bank, eine der führenden familiengeführten Investmentbanken im deutschsprachigen Raum. Sie hat sich zum Spezialisten im Wertpapierhandel der digitalen Vermögensverwalter entwickelt. Der Algorithmus stammt von der Firma GET Capital. Diese bisher nur institutionellen Kunden zugängliche Technologie ist nun auch für Smavesto-Kunden verfügbar.
  • Bremen
  • UIG - Softwareproduzent
 
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