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In diesem Jahr haben Sie endlich wieder die Möglichkeit, das fesselnde Programm des WUD Stuttgart 2023 direkt vor Ort im Q.AX Ehningen zu erleben und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, die dieselbe Leidenschaft für Usability und User Experience teilen wie Sie. Beim WUD Stuttgart 2023 erwarten Sie nicht nur sechs interaktive Workshops, sondern auch neun spannende Vorträge. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit die Vorträge in einem Zoom-Livestream zu verfolgen. Heute erhalten Sie einen ersten Einblick in die letzten Vorträge am Nachmittag und erfahren, welche Referierende auf Sie warten.

Vor zwei Wochen haben wir die Workshops des WUD Stuttgart 2023 vorgestellt. Diese und letzte Woche dreht sich alles um den Vortragstrack: Insgesamt 12 Referierende werden in neun Vorträgen über Ihre Einblicke, Erfahrungen und Erkenntnisse rund um die Themen Usability und User Experience mit dem Fokus auf „Collaboration and Cooperation“ sprechen. Die ersten fünf Vorträge wurden letzten Mittwoch bereits vorgestellt. Heute folgen die vier Vorträge am Nachmittag.

14.10 bis 14.40 Uhr:
Telematik in der Kfz-Versicherung: Menschzentriertes Design als Gamechanger?
Daniel Lauer (Neodigital Versicherung)

In der Kfz-Versicherung werden Telematik-Lösungen seit Jahren angeboten. Versicherte können mit diesem Zusatzbaustein, durch eine umsichtige Fahrweise, bis zu 30% Rabatt auf Ihren Beitrag erhalten. Die Akzeptanz ist dennoch verschwindend gering. Aber warum ist das so? Bei klassischen Versicherungsprodukten findet in der Regel keine nennenswerte Interaktion zwischen der versicherten Person und der Versicherung statt — ausgenommen der Schadenfall. Anders verhält es sich mit dem Telematik-Baustein. Dieser katapultiert Versicherungen auf den Beifahrersitz. Die Interaktion findet nun tagtäglich statt — noch dazu in einem Kontext, der die Beurteilung des Fahrverhaltens erfordert. Menschzentriertes Design wird zum kritischen Erfolgsfaktor. Im Rahmen dieses Vortrags schauen wir uns an, warum bestehenden Telematik-Lösungen eine breite Akzeptanz verwehrt geblieben ist und wie menschzentriertes Design dabei helfen kann, das Blatt zu wenden


14.45 bis 15.15 Uhr:
Kaffeepause / Networking / Expo

In der Kaffeepause haben Sie die Möglichkeit, sich bei einem kostenfreien Kaffee oder Tee von Coffee on Tour mit den anderen WUD-Teilnehmenden und Referierenden auszutauschen und die Ausstellungen unserer Sponsoren zu besuchen.


15.15 bis 15.45 Uhr:
Bridging technology and user needs
Teodora Draganova (Akkodis)

Der Vortrag zeigt, wie ein nutzerzentriertes Vorgehen eine Brücke zwischen neuen Technologietrends und Nutzer*innen schlagen kann. Dies werden wir beispielhaft anhand eines Projekts veranschaulichen. Bei diesem sollte die Distributed Ledger Technology (DLT) und die Premium-Automobilindustrie verheiratet werden durch die Entwicklung innovativer und bedeutsamer Erlebnisse für Nutzer*innen. Mittels diverser Methoden entlang des Prozesses Analyse, Konzeption und Prototyping wurden DLT-basierte Ideen für Endkunden in der Automobilindustrie entwickelt. Die Ideen wurden mittels der Concept Exploration frühzeitig mit potentiellen Nutzer*innen bewertet und weiter entwickelt. In diesem Vortrag geben wir Einblicke in die angewandten Methoden als auch den Ergebnissen.


15.50 bis 16.20 Uhr:
Das TICON-Projekt zur Weiterbildung von Hochschullehrern im Ingenieurwesen für die Vermittlung von Kreativität in Online-Umgebungen
Prof. Christoph Kunz (Hochschule der Medien Stuttgart)

Kreativität ist eine kritische Kompetenz für zukünftige Ingenieure. Die Vermittlung von Kreativität hängt stark von direktem Kontakt mit anderen und von Lehrumgebungen ab, welche persönliche phronetische Erfahrungen ermöglichen. Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Zunahme der Online-Lehre bestand das Hauptziel des Europäischen Projekts TICON - TeachIng Creativity ONline - darin, die Barrieren in der Hochschulbildung für die Online-Lehre von Kreativität in den Ingenieurswissenschaften zu identifizieren und die Lehrkräfte mit geeigneten pädagogischen Ansätzen für die digitale Lehre zu qualifizieren. Das Ergebnis ist die TICON E-Learning-Plattform (creativityteaching.eu), welche Dozierende ein dafür speziell ausgerichtetes Curriculum sowie eine Reihe von Lehrmaterialien zur Verfügung stellt. Die Plattform wurde mit einem nutzerzentrierten Designansatz entwickelt.


16.25 bis 16.55 Uhr:
Der Buddy-Finder – Ein Kollaborations-Tool auf einer digitalen Bildungsplattform
Amelie Bustorff & Sarah Bacher (Hochschule der Medien Stuttgart)

Wie können wir Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Bildung fördern und nutzerfreundlich gestalten?
Im BMBF-geförderten Forschungsprojekt BIRD (Bildungsraum Digital) wird eine Infrastruktur aufgebaut, die deutschlandweit Lernende, Lehrende und Bildungsanbieter vernetzt. Ein wichtiger Aspekt liegt dabei in der Kollaboration zwischen BIRD-Nutzenden: Sie wollen sich auf ihrem Bildungsweg austauschen und zusammenarbeiten. Der „Buddy Finder” soll hierbei unterstützen. Ein Buddy kann alles sein: Eine Person, mit der man sich zu einem Thema austauschen möchte, ein Lernpartner oder jemand, von dem man Unterstützung braucht. Die aktuellen Arbeiten, UX-Konzepte und Herausforderungen des Buddy Finders werden im Vortrag präsentiert und zur Diskussion gestellt. Unter Anderem geht es dabei um Fragen wie: Was ist Menschen wichtig, wenn sie einen Buddy suchen? Wie kann die erste Kontaktaufnahme positiv gestaltet werden? Und wie motiviert man Menschen, solch ein community-basiertes Tool zu nutzen?


Klingt spannend? Dann zögern Sie nicht länger und sichern Sie sich eines der limitierten Präsenztickets für das Q.AX in Ehningen oder seien Sie im Livestream dabei!
Das vollständige Programm erhalten Sie hier.

Die Veranstaltung im Überblick:

* Die Anmeldung zu den Workshops findet am WUD selbst im Q.AX in Ehningen bei der Anmeldung statt.
** Die Einwahldaten zum Zoom-Meeting werden per Mail zugeschickt.


31.10.23

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