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Das im März gestartete Pilotprojekt mit dem Start-up finfamily befindet sich inzwischen in der Entwicklungs- und Evaluationsphase eines Prototyps. Zuvor wurden Konzepte für eine positive User Experience entwickelt, welche die zentralen Bedürfnisse der Zielgruppe, ‚Kompetenz‘ und ‚Verbundenheit‘, adressieren sollen. Die Konzepte werden in den nächsten Wochen mittels der Valenzmethode mit Teilnehmenden aus der Zielgruppe evaluiert.

Vorgehen

Im Pilotprojekt mit finfamily dreht sich derzeit alles um die Entwicklung und Umsetzung des Prototyps der finfamily-Plattform. Hierfür wurde auf Basis des zuletzt gemeinsam erarbeiteten Nutzungskontextes eine Vorauswahl an Bedürfnissen getroffen, die im Kontext des Projekts von Bedeutung sein könnten. Die Bedürfnisse ‚Verbundenheit‘, ‚Sicherheit‘, ‚Autonomie‘ und ‚Kompetenz‘ wurden als besonders relevant im Bezug zur Zielgruppe identifiziert. Um Ideen zu entwickeln, wie diese Bedürfnisse in der finfamily-Plattform adressiert werden können, wurden diese in einer Brainwriting-Session als Ausgangspunkte genutzt. In der Session entstand eine Vielzahl kreativer Ansätze, die allesamt die Bedürfniserfüllung und damit positive Erlebnisse bei der Interaktion mit der finfamily-Plattform zum Ziel haben. Die verschiedenen Ansätze wurden kategorisiert und priorisiert und ergaben schlussendlich ein Set aus fünf Konzepten mit detailreichen Ausführungen und einer ersten visuellen Umsetzungsidee. Innerhalb dieses Prozesses entstand ein Fokus auf die Bedürfnisse ‚Kompetenz‘ und ‚Verbundenheit‘. 

Die erarbeiteten Konzepte dienten als Grundlage für die Entwicklung eines Papierprototyps. Nachdem das grobe Layout der Plattform entworfen war, konnten die Konzepte in dieses integriert und visualisiert werden. Dieser Prozess wurde von angeregten, konstruktiven Diskussionen mit finfamily begleitet, um eine bestmögliche Lösung für die Plattform auszuarbeiten. 

Derzeit wird im Projekt gemeinsam ein Szenario und die Screens für einen Videoprototypen ausgearbeitet, welcher dann mit Hilfe von Teilnehmenden aus der Zielgruppe evaluiert wird. Bei einem Videoprototyp werden einzelne Funktionen oder Aufgabensequenzen in audiovisueller Form dargeboten. Das dargestellte Nutzungsszenario dient zur Erläuterung, welches Konzept sich hinter dem Produkt verbirgt. Hierbei stellt sich das Projektteam der Herausforderung, abzuwägen, welche Funktionen wichtiger Bestandteil des Videoprototyps sind und welche für die Evaluation vorerst keine Priorität haben. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, sollen die Screens des Prototyps finalisiert und in einem Video zusammengeführt werden. 

Ausblick 

In der Evaluationsphase wird der Prototyp mit Hilfe von fünf bis sieben Teilnehmenden analysiert. Unter der Nutzung der Valenzmethode werden die Teilnehmenden hierzu zu positiven und negativen Gefühlen befragt, die durch den Prototyp erzeugt werden. Die daraus gewonnen Informationen werden im Nachhinein dahingehend ausgewertet, ob die entwickelten Konzepte wirklich eine positive User Experience zur Folge haben.


Für die geplante Evaluation werden aktuell noch Teilnehmende gesucht. Wir suchen junge Väter zwischen 35 und 48 Jahren, die Eltern von einem oder mehrerer Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren sind. Für die Teilnahme ist keine Vorbereitung notwendig. Das Wichtigste in Kürze:

  • Wer? Väter (35-48 Jahre) von Kindern im Alter von 0 bis 10 Jahren
  • Was? Interview/virtuelles Treffen zur Evaluation eines Prototypen zum Thema Altersvorsorge (es ist kein Vorwissen notwendig)
  • Wie lange? 60-70 Minuten
  • Wann und wo? bis 21. Januar '22, online über Zoom
  • Wie? Bei Interesse wenden Sie sich gerne in einer formlosen Mail an Frau Lena Füßinger (lf061@hdm-stuttgart.de)

11.12.21

Kontakt

Prof. Dr. Michael Burmester
Christina Haspel
Anika Spohrer

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