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Erfahren Sie, mit welchen Methoden Sie KI-Anwendungsideen über die User Journey hinweg ausarbeiten und Prototypen davon testen können, ohne schon mit der Datenaufbereitung und Modellentwicklung beginnen zu müssen.

Beim Entwerfen von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) bzw. des Maschinellen Lernens (ML) können UUX-Methoden helfen, sich schon vor Beginn aller technischen Arbeitsschritte über den Aufbau, die essenziellen Voraussetzungen und die Nutzung des KI-Systems klar zu werden. Mit einer strukturierten Darstellung und realistischen Prototypen des geplanten Systems lassen sich Stärken, Schwächen, ethische Probleme und offene Fragen bezüglich der Umsetzung früh im Entwicklungsprozess erkennen. Genau darum geht es bei den beiden letzten Methodenworkshops aus unserer Human-Centered-AI-Reihe im Dezember.

Was bedeutet “Human-Centered AI”?

Allgemein befasst sich Human-Centered AI (HC-AI) damit, wie sowohl die Perspektive der betroffenen Menschen (Nutzende, Stakeholder und Gesellschaft) als auch der Ethik bei der Entwicklung von KI-Systemen aller Art mitgedacht werden können. Konkret heißt das, die Einfachheit der Nutzung, die Verbesserung unseres Lebens und Vertrauenswürdigkeit des Systems (zugegeben ein diskussionswürdiger Begriff im Kontext von KI) in den Mittelpunkt der Entwicklung zu stellen. Dafür bedient sich HC-AI der Methodik des „Human Centered Design“ (HCD), zu deutsch menschzentrierte Gestaltung (DIN EN ISO 9241-210).

Worum geht es in den Workshops?

Wie man nun Methoden des HCD im Rahmen der Entwicklung von KI-Systemen einsetzen kann, das ist Gegenstand der HC-AI-Workshopreihe. Die letzten beiden Workshops dieser Reihe im Dezember befassen sich mit dem KI-Service-Blueprint und dem Wizard-of-Oz-Prototyping, zwei Methoden, die von besonderer Relevanz für die Konzeption von KI-Systemen sind.

Der KI-Service-Blueprint basiert auf dem aus dem Service Management stammenden Service Blueprint, wurde in einem KI-Umsetzungsprojekt des Kompetenzzentrum Usability jedoch erweitert, um die Konzeption von KI-Systemen zu unterstützen und dabei z.B. auch die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI, Interaktionsmodalitäten und KI-Verfahren abzubilden.

Die Wizard-of-Oz-Methode wiederum dient dem Prototyping anspruchsvoller interaktiver Systeme, mit dem besonderen Twist, dass komplexe KI-Funktionen durch menschliche Intelligenz simuliert werden. Eine aufwendige Methode, die jedoch das frühe Testen und Einholen von Feedback erlaubt, ohne dass zuerst ein noch größerer Aufwand in die Implementierung der KI fließen muss.

Kann ich noch teilnehmen, auch wenn ich die ersten Teile verpasst habe?

Na klar – die Workshops aus der HC-AI-Reihe befassen sich alle mit einzelnen Methoden und bauen nicht inhaltlich aufeinander auf. Vorwissen ist nicht notwendig, da die Workshops mit einer theoretischen Einführung beginnen, die Ihnen die Grundlagen der Human-Centered AI sowie die thematisierte Methode einsteigerfreundlich nahebringen, bevor Sie sie in der Praxisphase selbst ausprobieren können.

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30.11.21

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