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AD/Unsplash

Wenn im Arbeitsfeld Usability und User Experience über Herausforderungen und Lösungen für (interaktive) Produkte und Services diskutiert wird, zeigt sich schnell, dass es zumeist konkreter Daten bedarf, welche die Möglichkeit zur Bewertung einer potentiellen Lösungsgüte sowie zur Ableitung konkreter Maßnahmen erlauben.

Eine solche Etablierung von UUX-Metriken streben Prof. Dr. Dieter Wallach von der Hochschule Kaiserslautern und sein Team im Rahmen ihrer Schulung und Vernetzung zu Lean UUX an. Dabei profitiert die Transfertätigkeit von regelmäßigem Feedback fachwissenschaftlicher "peers”. Deswegen wird auch hier im Rahmen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums in regelmäßigen Abständen von Vorträgen vor entsprechenden Kollegien berichtet. Im Verlauf des Jahres 2020 waren dies insbesondere folgende Vorträge, bedingt durch die Corona-Lage hauptsächlich online präsentiert.

Zwei Vorträge (hier und hier) präsentierten die Grundlagen von Collaborative User Experience Design (CUXD) und erläuterten, wie CUXD-Workshops die Planung und Durchführung unserer Projekte und Schulungen leiten. Dabei zeigt sich, dass die Produktkonzeption und Produktumsetzung oft durch eine Kombination von Zeitdruck und Komplexität gekennzeichnet ist; ein Umstand, der die Bedeutung und Nützlichkeit von Metriken hervorhebt, wurde dabei in weiteren Vorträgen anhand von Beispielen aus der Automobilbranche erläutert: In ihnen wurde gezeigt, dass die zur Verfügung stehenden Simulationsumgebungen auf einer eher konservativen Entwicklungsmethodik beruhen und eine leichtgewichtige (leane) und agile Vorgehensweise nur bedingt unterstützen. 

Insbesondere das frühe Validieren von Konzepten anhand von erlebbaren Prototypen ist hier eine zukunftsweisende Vorgehensweise. Hier setzt ein bereits terminierter Vortrag auf der diesjährigen UIG-Tagung an: Beispielsweise ermöglichen Fahrsimulationsumgebungen und Formen des automatisierten, prädikativen Prototyping es, einfach, leichtgewichtig und agil Studien zur Mensch-Fahrzeug-Interaktion mit Szenarien in hohem Detaillierungsgrad zu erstellen. Da Metriken in der Usability- und User Experience-Forschung eine Produkteigenschaft auf ein qualitatives oder quantitatives Gütemaß abbilden, wird hierdurch das Auftreten und die Art der interessierenden Produktlösung überprüfbar. Und letztlich vereinfachen die hierdurch erzielten kurzen Iterationen und Anpassungen den Einbezug der unterschiedlichen, in einem menschzentrierten Entwicklungsmodell beteiligten Stakeholder. 

Hier erfahren Sie mehr zu der Etablierung von UUX-Metriken in unserer transferorientierten Arbeit.


15.09.20

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