Kick-Off Region Mitte an der Universität Mannheim

UUX + Industrie 4.0 – unter diesem Motto steht der Kick-Off der Region Mitte am 3. Juli 2018 an der Universität Mannheim. Mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis diskutieren wir neue Entwicklung rund um Usability, User Experience und Industrie 4.0 – seien Sie dabei!

Veranstaltungsort
Universität Mannheim
Schloss Mannheim
Ostflügel
Carl-Theodor-Platz
68161 Mannheim

 

Programm

09:30 Registrierung
10:00 Röchling-Hörsaal Dozentenzimmer
 
12:00 Mittagspause
13:00 Röchling-Hörsaal Fuchs-Petrolub Dozentenzimmer
 
14:30 Kaffeepause
15:00 Röchling-Hörsaal
 

Kick-Off der Region Mitte des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability

17:00 Farewell

Hinweis: Es kann noch kleinere Änderungen am Programm geben. Sollte Deutschland am 3. Juli im Achtelfinale spielen, passen wir den Zeitplan entsprechend an und informieren alle registrierten Teilnehmer.

 

Vorträge und Workshops

 
Die Implementierung einer nutzerzentrierten Arbeitsweise bzw. eines nutzerzentrierten Gestaltungsprozesses (User Experience Design) ist nicht nur eine inhaltliche Frage hinsichtlich verwendeter Methoden oder Tools. Eine erfolgreiche Integration verlangt in aller Regel ebenso passende Unternehmensprozesse und –Strukturen. In diesem Kontext sind es oftmals Dynamiken innerhalb des Unternehmens, welche über Erfolg oder Scheitern des Change-Prozesses entscheiden.
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In diesem Vortrag wird – aus der Perspektive eines UUX-Dienstleisters – ein Résumé der bisherigen Begleitung von Industrie 4.0 Projekten gezogen und ein Einblick in typische Stolperfallen auf der Dschungeldurchquerung gegeben. Hierbei stehen nicht primär Lösungsansätze im Vordergrund, vielmehr werden Veränderung der Ausgangsfragen, mit denen Hersteller (uns) als UUX-Dienstleister in der letzten Dekade konfrontieren, identifiziert und diskutiert.
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Mit der Digitalisierung aller Lebensbereiche gehen Unternehmen dazu über, Omni-Channel-Strategien zu entwickeln, bei dem Touchpoints entlang der Costumer Journey gestaltet werden. Ein größeres Potential für die Gestaltung positiver Nutzererlebnissen besteht im Ansatz der Consumption Lifecylce, bei dem nicht der Kaufakt, sondern der Konsum als Referenzpunkt dient. Dieser Ansatz soll am Beispiel des Lebensmittelkonsums praktisch illustriert werden.
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Wenn die Zukunft der Arbeit wesentlich mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verbunden ist und so Arbeitsplätze neu konzipiert werden, dann entstehen Chancen, diese in positiver Form zu entwerfen. Wir plädieren dafür, digitale Technologien für Arbeitskontexte nicht nur für mehr Produktivität zu gestalten, sondern gleichzeitig Arbeit und die Nutzung der Technologien zu einem positiven Nutzererlebnis bzw. zu einer positiven User Experience zu machen. Der Vortrag wird anhand von Projekten zeigen, wie dies fundiert und pragmatisch machbar ist und welcher Nutzen daraus entsteht.
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Facilitator: Christopher Klose, M.Sc. in Human Factors Engineering (Gofore Germany)

Gamify your Work - Workshop about behavioral drivers, game mechanics and Industry 4.0
- What does gamification mean
- How to utilize game mechanics in an industrial environment
- Which effect can gamification have on an production environment
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Workshop-Leitung: Anna K. Apeldorn, Dr. Michael Minge, Prof. Dr. Manfred Thüring (TU Berlin)

Die Verbindung von nutzerzentrierter Gestaltung bzw. UX-Design und agiler Entwicklung stellt zahlreiche Unternehmen vor besondere Herausforderungen und nur die wenigsten haben für sich bereits einen guten Weg gefunden, Synergien effizient zu nutzen und Reibungsverluste zu verringern. In diesem Workshop wollen wir mittels kurzer Impulsvorträge und interaktiver Übungen einen praxisnahen Erfahrungsaustausch zur Verbindung von Agilität und UX-Design anregen. Es werden unterschiedliche Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert. Das zentrale Ergebnis des Workshops ist die Identifikation und Sammlung von Best Practice-Erfahrungen, die dokumentiert und allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden.
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Bei der Zusammenarbeit von UX-Agenturen und mittelständischen Industriebetrieben treffen oft Welten aufeinander. Zu den strukturellen Unterschieden kommen die verschiedenen fachlichen Hintergründe und Arbeitsweisen der Akteure. Erschwerend kommt dazu, dass Usability und UX-Design als Fachdisziplinen oft noch unbekannt sind in der Branche. Der Vortrag zeigt an Hand von konkreten Erfolgsfaktoren und Best Practices, wie eine Zusammenarbeit dennoch gelingen kann, so dass beide Seiten voneinander profitieren und miteinander lernen können.
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Industrie 4.0 ist kein Produkt, sondern eine Strategie, die nicht nur die komplette Vernetzung aller Systeme beinhaltet, sondern vor allem auch des Menschen. Ohne die Akzeptanz der Mitarbeiter, wird ihre Industrie 4.0 Strategie scheitern. Wir möchten ihnen zeigen, wie sie mit User Center Design und Design Thinking die Potentiale von Industrie 4.0 identifizieren. Nutzen Sie das Potential, was in ihrer Firma schlummert und die Ideen Ihrer Mitarbeiter, denn nur so erkennen Sie neue Blickwinkel und wählen das richtige Tempo, um eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Strategie zu entwickeln.
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Im Vortrag stellen wir mit ANTETYPE-PM die Verbindung eines umfassenden User Interface Prototyping-Tools mit einem Modell zur automatisierten Durchführung prädiktiver Performanzanalysen auf der Grundlage der Kognitiven Architektur ACT-R vor. ANTETYPE-PM erlaubt UX Designern zum einen die Konzeption komplexer interaktiver UI-Prototypen, zum anderen können für konkrete Interaktionsszenarios quantitative Vorhersagen zur Effizienz und zum Lernverlauf mit einem User Interface abgeleitet werden.
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User Centered Design (UCD) und agile Methoden, wie z.B. Scrum, dienen immer häufiger als methodische Basis für die Entwicklung interaktiver, technischer Systeme. Beide Vorgehens-weisen haben im Vergleich zu anderen Methodologien eine Reihe von Vorteilen und sollten idealerweise miteinander kombiniert werden. Spezifische organisatorische Maßnahmen, wie z.B. „one sprint ahead“, ermöglichen ihre Integration. In Verbindung mit der Digitalisierung agiler Tool entstehen dadurch neue Potenziale zur Verbesserung von Usability und User Experience, zur flexiblen Berücksichtigung von Kundenanforderungen und zur aktiven Einbindung zukünftiger Systemnutzer in den Entwicklungsprozess.
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Jonna Iljin explain the relevance of UX for Industry 4.0 in three steps:
- Building bridges: how to link strategy and solutions through Service Design
- Why user engagement is a key to product success
- Myth busting for UX & Digitalization
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Bearbeitungsprozesse insbesondere im mobilen Bereich vor Ort erfordern ein hohes Maß an Effizienz im Nutzerzugang und der Prozessführung. Räumliche Informationen können dabei eine wesentliche Unterstützung bieten indem sie dem Anwender einen intuitiven visuellen Informationszugang ermöglichen. Darüber hinaus bieten sich über räumliche Informationen erweiterte Optionen der Informationsbereitstellung über Nachbarschaftsbeziehungen oder Überlagerungen, die Zusammenhänge und Abhängigkeiten leichter sichtbar machen. Softwarelösungen, die grafische räumliche Daten bearbeiten, können hier in Verbindung mit Lokalisierungsinformationen ganz neue Nutzerzugänge und Nutzerführungen anbieten.
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Kostenfreie Teilnahme für VertreterInnen mittelständischer Unternehmen

Die Teilnahme am Kick-Off der Region Mitte ist für VertreterInnen mittelständischer Unternehmen (inkl. Freelancer, Einzelunternehmer und Entrepreneure) kostenfrei. Wenn Sie sich in das “Kompetenzzentrum Usability Netzwerk“ eintragen, senden wir Ihnen einen 100%-Rabattcodes für die Veranstaltung zu. Mit diesem Rabattcode können Sie dann für sich und Ihre KollegInnen über diesen Link Tickets erstellen. Falls Sie lediglich am Kick-Off teilnehmen wollen, können Sie das kostenfreie Netzwerk danach jederzeit verlassen.

 

Anreise

Der Veranstaltungsort im Ostflügel der Universität Mannheim (Carl-Theodor-Platz, 68161 Mannheim) ist 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof Mannheim entfernt. Parkhäuser gibt es am Hauptbahnhof und unter der Mensa der Universität.

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Dr. Achim Oberg
Telefon:  +49-621-181-3532
E-Mail:  
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3. Juli - Dirk Obermeier (Spiegel Institut): Implementierung von User Experience Design in den Entwicklungsprozess
3. Juli - Prof. Dr. Gunnar Stevens (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg): Alexa, was soll ich kochen: Von der Costumer Journey zum Consumption Lifecylce
3. Juli - Sebastian Scholz (Ergosign GmbH): UUX und Industry 4.0: Von aktuellen Herausforderungen und zukünftigen Chancen
Kick-Off der Region Mitte im Rahmen der UIG Tagung 2018
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3. Juli - Dieter Wallach und Sven Fackert (Ergosign GmbH): Modellbasierte Evaluation als kognitive Crashtest Dummies: Von der Theorie zur Praxis — und zurück!
3. Juli - Sarah Ganter und Heinz Wilming (Akquinet AG): Nicht ohne unsere Mitarbeiter – Industrie 4.0 geht uns alle was an!
3. Juli - Prof. Dr. Thüring (TU Berlin): UUX und Agilität
3. Juli - Workshop I: Gamify your Work - Workshop about behavioral drivers, game mechanics and Industry 4.0 opportunities
3. Juli - Prof. Dr. Michael Burmester (Hochschule der Medien): Positive User Experience und Zukunft der Arbeit
3. Juli - Nadine Kempe (UCDplus GmbH): Digitale Produkte für die Industrie entwickeln – Erfolgsfaktoren und Best Practices für die optimale Zusammenarbeit zwischen UX-Agenturen und Mittelstand
3. Juli - Workshop II: Agile Entwicklung und nutzerzentrierte Gestaltung: Synergien, Herausforderungen und Lösungsansätze
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3. Juli - Henrik Sperling (TOL GmbH): Raum als Informationsbasis – Mehrwerte räumlicher Informationszugänge in digitalen industriellen Instandhaltungsprozessen
3. Juli - Jonna Iljin, M.A. (Gofore Germany GmbH): If you want to succeed in “Industry 4.0”, forget the data (for a moment)