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Verteiltes Arbeiten nimmt eine essenzielle Rolle in unserem Arbeitsalltag ein. Für mittelständische Unternehmen ist die Auswahl der richtigen Kollaborationsanwendungen ein große Hürde mit möglicherweise negative Folgen auf Produktivität und Zufriedenheit. Das CollaborationKIT unterstützt Mittelständler bei diesem Problem. Aufbauend auf den Erfahrungen der letzten Monate, stellen wir nun in kleinen Happen neue Funktionalitäten vor.

Verteiltes Arbeiten bestimmt weiterhin unsere Arbeitswelt und wird immer wichtiger. Möglich wird es jedoch erst durch die richtige Auswahl an Kollaborationsanwendungen. Die Anwendungslandschaft ist bekanntlich breit und es gibt viele verschiedene Kollaborationsanwendungen, die unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen. Einerseits benötigen Nutzer Kommunikationsanwendungen wie Zoom oder Whatsapp, andererseits müssen sie ihren Projektalltag organisieren mit Trello oder Asana. Ohne gemeinsame Dokumentenverwaltung geht bekanntlich auch nichts. In Zeiten von COVID-19 ist diese Auswahl der richtigen Kollaborationswerkzeuge für die entsprechende Anwendung besonders wichtig. Die erste Version des CollaborationKIT hatte daher das Ziel mittelständischen Unternehmen und Netzwerken Informationen bereitzustellen, um diese Auswahl zu ermöglichen und zu erleichtern. Aufbauend auf einem Kriterienkatalog wurde eine Webanwendung entworfen, im Internet zur Verfügung gestellt und weiterentwickelt, die Nutzern entsprechende Informationen bereitstellt. Durch eine Zusammenstellung an verfügbaren Kollaborationslösungen lassen sich anhand der erarbeiteten Kriterien bestehende Kollaborationsanwendungen einordnen. Zudem können die Nutzer durch einen Fragebogen passende Anwendungen für ihren Gebrauch finden.

Das CollaborationKIT vereint diese Funktionen und erlaubt, über das Webinterface auf die Kriterien, eine Toolsammlung, sowie einen Auswahlfragebogen und eine Tool-Empfehlung zuzugreifen. Nachdem diese Anwendungen intensiv genutzt wurden, erfolgt kontinuierlich die Pflege und Weiterentwicklung des Tools. Zudem wurden neue Funktionen entwickelt, die, aufbauend auf den bisherigen, den Umfang an Unterstützung für Mittelständler noch deutlich erweitern. In diesem Beitrag möchten wir nun die erste essenzielle Weiterentwicklungen vorstellen.

Erweiterung Use-Case Tool Selection

Die richtige Auswahl der passenden Kollaborationsanwendung für entsprechende Nutzungsszenarien ist wichtig, jedoch greift sie nur in Teilen den Bedarf von mittelständischen Unternehmen auf. Oft jedoch reicht es nicht aus, sich eine spezifische Anwendung herauszusuchen, denn in vielen Fällen müssen verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigt werden. Zudem sind Mittelständler oft bereits in ein Geflecht eingebunden und es bestehen meistens bereits Landschaften, die ergänzt oder verbessert werden sollen. In einem Software-Entwicklungsteam benötigen Sie beispielsweise nicht nur eine Anwendung zur Kommunikation (z.B. Slack), sondern auch ein Dokumentenverwaltungssystem (z.B. OneDrive), ein Code-Versionsmanagement (z.B. Github) und möglicherweise ein Projektmanagementtool (z.B. Trello). Das bedeutet Kollaborationsanwendungen werden nicht alleinstehend eingesetzt, sondern es benötigt Sets an unterschiedlichen, sich ergänzenden Lösungen, sogenannte Anwendungssets. Diese Sets können spezifisch für verschiedene Szenarien zusammengestellt werden und weiter auf die Bedürfnisse der Nutzenden zugeschnitten werden. Aufbauend auf dem Kriterienkatalog und der ersten Anwendung des CollaborationKits haben wir daher eine Sammlung an Nutzungsszenarien erstellt, aus der die Nutzer dann passend für ihre individuellen Bedürfnisse entsprechende Kollaborationsanwendungen zusammenstellen können. Auf diese Weise erweitern wir die Funktionen des CollaborationKITs und sprechen konkrete Bedürfnisse der Nutzer und mittelständischen Unternehmen an. Beispiele für den entsprechenden Vorgang möchten wir im Folgenden kurz vorstellen:

Beispiel Beratungsprojekt. Stellen Sie sich vor, Sie stellen ein Projektteam neu zusammen, dass mit einem externen Beratungsteam neue Produktfunktionen erarbeiten soll. Für die Zusammenarbeit haben Sie demnach konkrete Anforderungen. Verteiltes Arbeiten ist Standard, da Teilnehmer an unterschiedlichen Orten sind. Die Arbeit wird erstmal konzeptioneller Natur sein. Dokumente müssen gemeinsam verwaltet werden. Gleichzeitig ist Kreativität gefragt. Da es ein zeitlich begrenztes Projekt ist, ist Projektmanagement das A und O. Daraus ergeben sich Anforderungen nach Kollaborationsanwendungen, wie ein Videokonferenzanwendungen, ein Instant Messaging Dienst, eine Projektmanagementanwendung, sowie eine digitales Whiteboard. Das CollaborationKIT 2.0 erleichtert Ihnen diese Auswahl und gibt Ihnen die Möglichkeit die richtigen Anwendungen auszuwählen.


26.10.20

Kontakt

Ivo Benke
  • Kaiserstraße 89-93
  • 76133 Karlsruhe
Prof. Dr. Alexander Mädche
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