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Photo by Malte Luk from Pexels

In den letzten Monaten hat sich das Kompetenzzentrum Usability gemeinsam mit den Unternehmen NuCOS und Rosswag mit der menschzentrierten Gestaltung der Mensch-KI-Zusammenarbeit beschäftigt. Nach der Durchführung zahlreicher Methoden, den sich daraus ergebenden Erkenntnissen und einem Prototyp als Ergebnis, findet das Umsetzungsprojekt nun sein Ende.

Nach den Usability-Tests des Prototyps und dessen anschließende Überarbeitung im Juli sowie der Sommerpause hat das KI-Umsetzungsprojekt nun mit einem letzten Workshop seinen Abschluss gefunden. Gemeinsam mit den Unternehmen NuCOS und Rosswag wurde das Projekt noch einmal reflektiert und angeregt diskutiert. Von der Analyse, mittels der Nutzungskontextanalyse, über die Konzeption mit Hilfe des Szenario Based Design Ansatzes, dem KI-Service-Blueprint-Workshop und dem Wireframing, bis hin zur Evaluation eines funktionsfähigen Prototyps mithilfe von remote Usability-Tests, wurde in dem Umsetzungsprojekt der menschzentrierte Gestaltungsprozess komplett durchlaufen.

Mehr zu den einzelnen Phasen, Methoden und dem Vorgehen im Projekt ist hier oder auf der Projektseite zu finden.

Trotz einiger KI-spezifischen Anpassungen, zeigt das Umsetzungsprojekt, dass vorhandene UUX-Methoden zur Gestaltung der Mensch-KI-Zusammenarbeit anhand des menschzentrierten Gestaltungsprozesses eingesetzt werden können und zu einem überzeugenden Ergebnis führen. 

In dem Umsetzungsprojekt wurde zudem mal wieder deutlich, wie wichtig die Integration der Nutzenden in die einzelnen Phasen des menschzentrierten Gestaltungsprozesses ist. Darüber hinaus zeigte sich auch die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Disziplinen, um alle Sichtweisen eines Projekts beleuchten und zielorientiert arbeiten zu können. So konnte beispielsweise durch die Integration der Entwickelnden bzw. KI-Experten frühzeitig die technische Machbarkeit geprüft werden und diese durch die Einbindung der Nutzenden mit deren Anforderungen abgeglichen werden.
Darüber hinaus zeigt das Projekt, dass zu entwerfende Arbeitsplätze meist auf bestehenden Arbeitsplätzen aufbauen, selbst wenn diese durch Digitalisierung erheblich verändert werden können. Daher ist eine Analyse des bisherigen Nutzungskontextes mit seinen Nutzergruppen und deren Eigenschaften und Aufgaben sowie den derzeitigen Nutzungsumgebungen umso wichtiger, auch wenn mit dem Neuentwurf ein stark veränderter Nutzungskontext auf der Basis digitaler Technologien entsteht.

Allgemein lässt sich auf ein erfolgreiches und spannendes Umsetzungsprojekt zurückblicken, welches überzeugende neue Ansätze, sowohl inhaltlich als auch methodisch, für zukünftige Projekte bietet. Diese werden in Form eines Handbuchs zum KI-Service-Blueprint-Workshop, einem Leitfaden zur Gestaltung zukünftiger Arbeitsplätze und einer zusammenfassenden Set-Card in den nächsten Wochen auf der Projektseite veröffentlicht. Wir können außerdem freudig mitteilen, dass die beteiligten Unternehmen und die Hochschule der Medien über das Umsetzungsprojekt hinaus in weiteren spannenden Projekten kooperieren und den Herausforderungen der Mensch-KI-Zusammenarbeit nachgehen wollen.

Das Kompetenzzentrum Usability möchte sich zum Schluss noch einmal bei allen Projektbeteiligten für das interessante Projekt, die Unternehmenseinblicke, den anregenden Austausch und die tolle Zusammenarbeit bedanken.


12.10.20

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Anika Spohrer

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