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Das neueste Projekt von Hannes Bauer heißt idento.one. Mit Hilfe seiner Schnittstelle zwischen Unternehmen und Privatpersonen will Bauer für mehr Datensouveränität sorgen. Hannes Bauer sagt: „Die Zeit ist reif für eine Lösung mit der Nutzer ihre Daten sicher und komfortabel verwalten können.“

Idento.one garantiert fairen Datenaustausch zwischen Unternehmen und Verbrauchern. Durch die Umsetzung der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurden die Rechte der Nutzer verstärkt. Seit dem 25. März diesen Jahres ist die DSGVO offiziell gültig. Europäische Verbraucher und Kunden haben seitdem das Anrecht das Recht darauf Einblick in ihre gespeicherten Daten zu bekommen. Jeder kann erfahren, welche Daten gespeichert wurden und wer Zugriff darauf hat. Mehr noch: Die Nutzer können ihre persönlichen Daten korrigieren und entscheiden, wie die Daten verwendet werden dürfen und welche endgültig gelöscht werden sollen.

Das Unternehmen um den Gründer Hannes Bauer sieht sich als Schnittstelle zwischen den Unternehmen und den Einzelpersonen. Idento.one stellt dem Nutzer übersichtlich die Daten, die Unternehmen von ihm erhoben haben, zur Verfügung. Dadurch gewinnt der Nutzer an Kontrolle über seine Daten. Projektleiter Bernt Corneliussen erklärt: „Mit idento.one definiert der Verbraucher, welche Daten und Profile er einem Unternehmen zur Verfügung stellen will. Dabei hat er zusätzlich die Möglichkeit, komplett anonymisierte beziehungsweise, je nach Unternehmen oder Anlass, abgestufte bis hin zu eindeutig identifizierbare Profile freizugeben. Dies wird wichtig, wenn das IoT (Internet of Things) in unsere Häuser einzieht: Der Kaffeemaschine reichen deutlich weniger persönliche Daten als zum Beispiel deiner Bank oder deinem Versicherer.“

Wenige Konzerne halten den Großteil von Onlineshops in ihrem Besitz. Dezentrale Datenerfassung ist somit mehr Utopie als Realität. Ein Mittel dagegen sind digitale Identitäten, die Dank Blockchain erstellt werden können. Auch das bietet idento.one. Der Clou daran: Die Blockchain vergisst die Daten des Nutzers auch wieder. Der Nutzer gewinnt damit an Kontrolle, indem er eine digitale Identität erhält und diese autonom verwalten kann.

Vor allem die Online-Branche steht dabei vor immensen Herausforderungen. Wer künftig die Customer Journey seiner Kunden zu Werbezwecken legal tracken möchte, muss verständlich und genau definieren, warum welche Cookies gesetzt werden – und zwar für jeden einzelnen Datenpunkt. „Die neue Datenschutzgrundverordnung ist für zahlreiche Unternehmen eine Herausforderung“, sagt IT-Spezialist Hannes Bauer und Gründer von idento.one, „denn die Zustimmung des Verbrauchers zur Speicherung und Nutzung seiner Daten ist erforderlich. Wir haben die Lösung. idento.one ist eine technische Innovation, die es so bisher auf dem Markt nicht gibt.”

Auch die Unternehmen profitieren. Das System unterstützt die Unternehmen bei der technischen Umrüstung, um personenbezogene Daten effektiv schützen und datenbezogene Prozesse rechtssicher machen zu können. „Der umfassende Schutz der Daten und der sichere IT-Betrieb sind entscheidende Voraussetzungen, um als vertrauenswürdiger Partner in digitalen Ökosystemen agieren zu können“, sagen auch die IDC-Experten.

Mit dem Know-How bezüglich des Datenschutzes nimmt idento.one eine wichtige Rolle für den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft an unserem Kompetenzzentrum ein. Darauf  ist Hannes Bauer gespannt: „Es ist eine wichtige Gelegenheit unsere Wirtschaft auf dem hohen Wettbewerbsfähigkeitsniveau zu halten, das uns als gesellschaftlicher Motor dient. Deswegen freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Usability!“


12.07.18

Mehr zum Projekt

Kontakt

David Golchinfar
  • Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
Dr. Daryoush Daniel Vaziri
  • Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability

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