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Forscher auf der ganzen Welt versuchen momentan, das neuartige Coronavirus zu entschlüsseln. Gesucht sind Medikamente und Impfstoffe. Mit einem Programm der Stanford University (USA) kann nun jeder einen kleinen Teil zur Erforschung des Coronavirus beitragen.

Das Projekt Folding@Home existiert schon viele Jahre, erhält jedoch durch den Ausbruch des Coronavirus wieder Aufmerksamkeit. Der Name ist angelehnt an den mikrobiologischen Prozess der Proteinfaltung, dem Prozess, durch den Proteine ihre  dreidimensionale Struktur erreichen. Um z.B. das Immunsystem eines Infizierten zu unterdrücken, nutzt auch das neuartige Coronavirus Proteine.

Um ein Heilmittel gegen solche Viren zu finden, müssen die Forscher verstehen, wie diese Proteine funktionieren und an welchen mikrobiologischen Stellen des Proteins ein Heilmittel wirken kann. Je mehr Rechenleistung zur Verfügung steht, umso schneller werden Modelle berechnet, um diese Angriffsstelle zu finden.

Dabei benötigen die Forscher Rechenleistung, und dabei kann nun jeder auch von zu Hause unterstützen. Folding@Home zapft hierbei ungenutzte Rechen-Ressourcen von Computern an und stellt diese einem globalen Wissenschaftsnetzwerk zur Verfügung. Die Forscher nutzen diese Rechenleistung dazu, z.B. in Simulationen die Struktur und Ausbreitung des Virus zu erforschen.

Nach der kostenfreien Installation der Folding@Home-Software müssen PC-Besitzer nichts weiter tun. Das Programm teilt die Ressourcen des Rechners automatisch ein und zu. Eine Registrierung ist nicht notwendig, ebensoo kann der Prozess jederzeit beendet werden. Mehr zu Folding@Home erfahren Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Folding@home

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Coronavirus-Forschung-Stanford-Wissenschaftler-bitten-um-Rechenressourcen-4673640.html

Zum Download geht es hier entlang:
https://foldingathome.org/

 


18.03.20

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