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Wie kann man Anwendungsideen für Künstliche Intelligenz (KI) menschzentriert entwerfen und strukturiert zu Papier bringen? Darum ging es im Workshop zu den Methoden Szenario Design und Service Blueprint. Beide wurden diesmal verstärkt auf die eigenen KI-Ideen der Teilnehmenden angewandt.

Am 13. Februar fand ein weiterer Workshop zu Szenario Design und Service Blueprint als Entwurfsmethoden für Künstliche Intelligenz (KI) statt. Dabei ging es zunächst um die Frage, warum man sich überhaupt mit der menschzentrierten Gestaltung von KI-Anwendungen befassen sollte, und anschließend um zwei Methoden der menschzentrierten Gestaltung, die in Kombination für die Ausarbeitung von KI-Anwendungsideen sehr hilfreich sein können.

Um zu konkretisieren, welche aktuellen Probleme die eigene KI-Anwendungsidee lösen soll und wie die Nutzung in Zukunft aussehen soll, können Szenarien formuliert werden. Das sind erzählende Beschreibungen vom Handlungsablauf bei der Nutzung aktueller Technik oder des geplanten Produkts. Szenarien sind leicht zu erstellen, leicht zu verändern und leicht nachvollziehbar. Dadurch eignen sie sich hervorragend dafür, Ideen für die Gestaltung von (KI-)Funktionen mit Anderen auszutauschen und weiterzuentwickeln. Eine mit Szenarien ausgearbeitete Idee kann man anschließend in einen Service Blueprint übertragen, um technische Details wie benötigte Hardware und Informationen, Eingabewege, KI-Verfahren und die Aufgabenteilung zwischen Mensch und KI zu definieren.

Im Workshop wurden diese Methoden in der Theorie vorgestellt und anschließend in Kleingruppen praktisch durchgeführt – zum Großteil an den eigenen Anwendungsideen der Teilnehmenden. Aufgrund des überwältigend positiven Feedbacks der Teilnehmenden findet ein dritter Methodik-Workshop zu diesem Thema am 19.02. statt.


18.02.20

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Kontakt

Manuel Kulzer
  • Hochschule der Medien
  • Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability

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