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Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability unterstützt die Seracom GmbH bei dem Vorhaben eine Gesundheitsplattform mit dem Namen Sanadu zu etablieren. Hierzu sollen Probanden, welche an Osteoporose erkrankt sind wichtige Informationen liefern um die Plattform ein Erfolg werden zu lassen.

Zielsetzung

Das Projektteam von Sanadu, einer Gesundheitsplattform für chronisch erkrankte Osteoporose Patienten, suchte mit uns zusammen nach direkten Nutzermeinungen zu möglichen Services der Plattform als App oder Website. Nach einigen Befragungen in Interviews war schnell klar, dass interaktive Diskussionen von mehreren Probanden zielführend sein können, um daraus mögliche Lösungen oder Services für die Plattform abzuleiten. Generell war es ein übergeordnetes Ziel des Kompetenzzentrums mehrere Methoden zu schulen, um Nutzerfeedback für den Projektpartner dadurch unmittelbar einzuholen.

Durchführung

Bei der interaktiven Fokusgruppe liegt der besondere Schwerpunkt darauf, während der Gruppendiskussion auch aufgabenorientiert die Ergebnisse durch die Teilnehmer bereits dokumentieren zu lassen. Daher wurde für die Vorbereitung mehr Aufwand in die Erstellung von Templates und Arbeitsmaterialien investiert als es bei einer gewöhnlichen Fokusgruppe (moderierte Gruppendiskussion) der Fall ist. Dieser Mehraufwand spiegelt sich später aber positiv in der Durchführung und Auswertung wieder. Die Teilnehmer können sich so auf mehreren Wegen ausdrücken und sind nicht nur angehalten sich verbal zu Fragestellungen zu äußern, sondern drücken sich bspw. durch zeichnen, kleben und konstruieren aus. Die Auswertung der Daten erfolgt sehr effektiv, da der Workshop komplett auf Video aufgezeichnet ist und die von den Teilnehmern erstellten Modelle (Templates) direkt in die Nachbesprechung eingehen.

Erfolge des Projekts

Die ersten Erfolge wurden im Projekt schon bereits in der Vorbereitung des Workshops erkannt, als sich die Schlüsselfragen für die Durchführung der Fokusgruppe abzeichneten. Durch die Reduktion und klare Formulierung darüber, was in der interaktiven Gruppendiskussion herausgefunden werden soll und kann, wurde dem Projektteam der Seracom GmbH schnell klar welche Dinge wichtig für die inhaltliche Gestaltung sind. Dadurch konnten wir nicht nur die Durchführung dieser Methode schulen, sondern schafften auch ein generelles Bewusstsein für Zielsetzung und Moderationsvorbereitung solcher Workshops.

Was die Seracom GmbH als direktes Resultat aus der Nachbesprechung mitnehmen konnte, waren die ersten drei Empathy Maps (ähnlich zu Nutzer-Personas), welche auf Basis der gewonnenen Nutzer Erkenntnisse der interaktiven Fokusgruppe erstellt wurden. Dadurch werden Bedürfnisse der Nutzer bei der Entwicklung von digitalen Services in Zukunft leichter berücksichtigt werden können. Die Frage: “Wollen das die Nutzer überhaupt?” kann durch das Learning dieser ersten interaktiven Fokusgruppe sicher zielführender beantwortet werden.


10.02.20

Kontakt

Doris Janssen
Patrick Stern

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