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Am 14.11.2019 fand zum 15. Mal der World Usability Day (WUD) in Stuttgart statt. Mit über 400 Besuchern war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Alle Sitzplätze wurden belegt, teilweise waren sogar die Stehplätze rar.

Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Usability war dieses Jahr auf dem WUD in Stuttgart mit zwei Vorträgen vertreten. Beide waren mit jeweils weit über 100 Besuchern sehr gut besucht, so manch einer musste ohne Sitzplatz stehend den Vorträgen zuhören.

Den Anfang machte ein Vortrag von Manuel Kulzer zum Thema “UUX für KI” – Usability und User Experience für Künstliche Intelligenz. Darin wurde zunächst vorgestellt, warum KI so eine wichtige Rolle für die UX-Branche spielt und was es mit der Phrase “AI is the new UI” auf sich hat. Typische Probleme von Designern bei der Arbeit in Machine-Learning Projekten und mögliche Lösungen wurden thematisiert – darunter auch die Frage: “Muss ich als Designer Machine Learning verstehen?” Die Antwort: Grundkenntnisse sind hilfreich, aber nicht einmal zwingend notwendig, wenn man sich mit Abstraktionen und Beispielen zu behelfen weiß. Darüber hinaus ging es um Gründe, warum Künstliche Intelligenz menschzentriertes Design und ethische Designprinzipien braucht. Zuletzt wurde auch vorgestellt, wie gerade durch KI auch positive Nutzungserlebnisse – positive UX – geschaffen werden können.

Der Vortrag auf dem World Usability Day machte den Auftakt zum KI-Trainer Programm des Kompetenzzentrum Usability, in dem Manuel Kulzer einer der fünf neuen KI-Trainer sein wird.

Im Anschluss daran stellten Doris Janssen vom Kompetenzzentrum und Daniel Sernatinger von der seracom GmbH das gemeinsame Umsetzungsprojekt zum Thema “erlebniszentrierte Innovationsprozesse” vor. Im Umsetzungsprojekt wird die Gesundheitsplattform “sanadu” entworfen. Hier wurden zuletzt Interviews konzipiert, u.a. auch als Erlebnisinterview. Diese wurden anschließend von seracom durchgeführt, sodass Daniel Sernatinger viele interessante Eindrücke aus der Praxis schildern konnte. Nach dem Vortrag entspann sich eine angeregte Diskussion über die notwendige Zahl von Nutzern, die in Interviews befragt werden sollte – relevant schien hierbei jedoch allen Beteiligten, zu betonen, dass der wichtigste Schritt ist, überhaupt strukturiert mit Nutzern zu sprechen. Schon wenige Interviews bringen viel neues Wissen und Einblicke in die Sicht der Nutzer.

Nach vielen inspirierenden Vorträgen und angeregten Diskussionen ging der WUD 2019 dann nachmittags zu Ende. Die Teilnehmer konnte Ideen für die zukünftige eigene Arbeit mit nach Hause nehmen, so manche neuen Netzwerke wurden gesponnen und neue Kontakte geknüpft. Und am 12.11.2020 wird es dann wieder heißen: “WUD you like to come?”

Lesen Sie hier auch mehr über die Workshops des Kompetenzzentrums auf dem WUD Stuttgart.


19.11.19

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Hochschule der Medien
Fraunhofer IAO

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Doris Janssen
Manuel Kulzer
  • Hochschule der Medien
  • Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability

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