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Gemeinsam mit dem Unternehmen NuCOS wird das Kompetenzzentrum in den nächsten Monaten dem aktuellen Thema Künstliche Intelligenz im Arbeitskontext nachgehen. Erfahren Sie hier mehr.

Ende September fand das Kick-off für das KI-Umsetzungsprojekt mit dem Unternehmen NuCOS statt. Im folgenden Blogbeitrag wird das Unternehmen und das anstehende Projekt durch ein Interview mit einem der Gründer Herr Braun vorgestellt.

Wer ist NuCOS?

NuCOS wurde im Mai 2016 als Steinbeis Beratungszentrum in Stuttgart gegründet. Auf der Agenda stehen an erster Stelle die Beratung und Entwicklung für Themen rund um Industrie 4.0 und digitale Transformation. Im Juli 2018 wurde die NuCOS GmbH von Johannes Eckstein und mir (Oliver Braun) ausgegründet um die geschäftlichen Aktivitäten stärker auf die Produktentwicklung zu fokussieren.

NuCOS strebt einen moderaten aber nachhaltigen Wachstumskurs an, d. h. Mitarbeiter sollen möglichst längerfristig an das Unternehmen gebunden werden. NuCOS hat heute zusammen mit den Gründern sechs Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wir fördern moderne Formen der Zusammenarbeit, z. B. wird bei uns Home Office sehr gerne und intensiv genutzt und die Teamarbeit wird von modernen Medien und Plattformen wie beispielsweise GitLab unterstützt.

NuCOS ist dabei weiterhin im Steinbeis Verbund verankert. Wir sind beispielsweise Mitbegründer der Steinbeis Consulting Group IT und Netzwerke und sind des Weiteren engagiert im Expertennetzwerk X.0, mit Beratungsangeboten zum Digitalen Zwilling.

 

Welche Themen und Herausforderungen beschäftigten das Unternehmen gerade?

Die NuCOS GmbH bearbeitet nach wie vor Projekte zur Digitalisierung in der Entwicklung in der Automotive Branche. Dabei geht es um die Entwicklung von Software zur Unterstützung von Test- und Prüfmanagement in der Serienentwicklung. Ziel ist beispielsweise die Abnahme technisch komplexer Systeme gemäß Lastenheft zu gewährleisten, Konformität mit Qualitätsvorgaben zu prüfen und somit die Zertifizierbarkeit der Prozesse des Kunden zu erreichen.

Die größte Herausforderung ist dabei, die Kundenwünsche in einem agilen Projektumfeld aufzunehmen und sinnvoll umzusetzen und uns dabei selbst optimal zu organisieren.

Des Weiteren beschäftigen wir uns momentan mit der Entwicklung von Produkten rund um die digitale Transformation für produzierende Unternehmen. Dabei haben wir uns zwei zentrale Themen vorgenommen, die einerseits in Richtung Cost-Price-Quote Plattform und andererseits in Richtung Test- und Qualitätsmanagement gehen. Für beide Themen wollen wir sehr innovative und komfortable Lösungen entwickeln - auch unter Einbeziehung von Künstlicher Intelligenz (KI), wo es sich anbietet.

Welche Berührungspunkte gab es bereits mit den Themen Usability und User Experience?

Erste Berührpunkte mit den Themen Usability und User Experience gab es hauptsächlich über die beschriebenen Projekte im Automotive Bereich. Dort war eines der Projekte von Anfang an in Zusammenarbeit mit einem bekannten UX Anbieter Deutschlands geplant. Wir waren für Daten und Backend verantwortlich. So kamen wir zuerst etwas unvorbereitet mit diesen Themen in Berührung. Nach mehreren Jahren der erfolgreichen Zusammenarbeit haben wir die Zielsetzungen und Vorgehensweisen sehr verinnerlicht und können uns gar nicht mehr vorstellen, die UX Anforderungen auszuklammern. In anderen folgenden Projekten sehen wir uns inzwischen eigenverantwortlich in der Umsetzung dieser Themen.

Wir würden uns sicher nicht als Spezialisten auf diesem Gebiet sehen, wir haben aber eine starke Affinität dazu.

 

Welchen Fragen sollten im Umsetzungsprojekt nachgegangen werden?

Das Umsetzungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Usability wird die Entwicklung des Cost-Price-Quote für produzierende KMU in einer Anfangsphase begleiten. Dabei möchten wir die KI insbesondere in der Angebotserstellung einsetzen, wo es um die Preisfindung geht. Das Umsetzungsprojekt soll Fragestellungen rund um die Prozesseinbindung und Akzeptanz der KI Anwendung untersuchen, beispielsweise welche prozessualen, beziehungsweise rein technischen Maßnahmen sind geeignet, um eine positive User Experience zu gestalten. Welche grundsätzlichen Ängste und Vorbehalte bestehen und wie kann man sie geeignet abbauen?

 

Welche Erwartungen hat das Unternehmen an das KI-Umsetzungsprojekt?

Wir erhoffen uns durch die begleitenden Maßnahmen aus dem Umsetzungsprojekt eine zielgenaue Entwicklung, die mit einer größtmöglichen Akzeptanz des Anwenders verbunden ist. Außerdem erhoffen wir uns durch den innovative Einsatz von KI in Softwarelösungen und die Forschungsbegleitung durch die HdM eine entsprechende Aufmerksamkeit in der KI-Community.

 

Im nächsten Schritt wird das Kompetenzzentrum Usability gemeinsam mit NuCOS den Nutzungskontext und die Zielgruppe für das Projekt genauer analysieren.

 


15.10.19

Mehr zum Projekt

Kontakt

Prof. Dr. Michael Burmester
  • Hochschule der Medien
  • Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
Anika Spohrer
  • Hochschule der Medien
  • Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
Elisabeth Stein
  • Hochschule der Medien
  • Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability

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