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Bibliotheken stehen derzeit vor der Frage, wie sie sich in Zukunft als physische Räume behaupten können. Wie können sie sowohl für Besucher als auch für Mitarbeiter attraktiv gestaltet werden? Im Rahmen des BibTalk vom 10. bis 11. September 2019 fanden an der HdM Stuttgart zahlreiche Vorträge und Workshops zu diesem Thema statt – auch das Kompetenzzentrum beteiligte sich mit einem Beitrag und brachte den Teilnehmern die Potenziale von User Experience nahe.

Den Auftakt zum zweiten Veranstaltungstag des BibTalk 2019 bildete ein Vortrag von Manuel Kulzer im Rahmen des Kompetenzzentrum Usability zu Positiver User Experience – ein Thema, das zunehmend auch in Bibliotheken relevant wird. Der Begriff „UX“ ist zwar vielen bekannt, seine Hintergründe und die Gestaltungsmöglichkeiten für positive UX aber oft unklar. Den Einstieg bildete daher ein kleiner Exkurs in die Geschichte des Designs und die Ursprünge des Begriffs „User Experience“.

Weiterhin ging es um die Unterscheidung zwischen den häufig synonym gebrauchten Begriffen User Experience und Usability, Einblicken in die Methodik zur Gestaltung positiver Erlebnisse und Beispielen aus vergangenen Projekten der Region Süd des Kompetenzzentrums Usability. Auch der Wow-Effekt als eine Form der „überwältigenden UX“ wurde thematisiert.

Nach dem theoretischen Teil des Vortrags folgte eine praktische Übung, bei der die Teilnehmer das Erlebnisinterview durchführten, um zu erkunden, welche positiven Erlebnisse es im Bibliothekskontext bereits gibt und wie diese beschaffen sind. Dabei entstand eine große Zahl von Erlebnissen sowohl aus Besucher- als auch Mitarbeiter-Perspektive, die vom Referenten an zwei Pinnwänden gesammelt und geclustert wurden.

Die Folien von Manuel Kulzer stehen hier zur Verfügung.


12.09.19

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