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Hochschule der Medien

Die Integration positiver User Experience kann den entscheidenden Unterschied machen. Im Rahmen des Umsetzungsprojekts mit Filestage wurden zwei positive UX-Methoden in den Fokus genommen.

In dem vorigen Artikel haben wir bereits aufgezeigt, welche Chancen und Vorteile Filestage durch die Integration von positiven User Experience Methoden haben kann (siehe Artikel: Mit User Experience näher am Kunden). Im Rahmen des Umsetzungsprojekts wurden zwei Methoden herangezogen, welche positive User Experience ermöglichen: Die Erlebnispotenzialanalyse und das Erlebnisinterview.

Die Erlebnispotenzialanalyse (kurz: EPA) hat zum Ziel, dass die Situation auf Aufgaben, Abläufe, Interaktionen, und andere Rahmenbedingungen geprüft wird, um Potenziale für positives Erleben zu erkennen. Hierfür werden die Erlebniskarten zur Hand genommen und eingesetzt um bei den jeweiligen Ansatzpunkten das Erlebnis zu verstärken oder ein Erlebnis zu erschaffen. So können positive Erlebnisse systematisch gestaltet werden.

Überblick EPA:

Was: Ein analytisches Konzeptionstool, das die Ideenfindung unterstützt.
Wann: Beginn der Konzeptionsphase
Wer:   Gestalter, Entwickler
Warum: Funktioniert ohne Nutzer, ohne Budget

Mit einem gemeinsamen Workshop wurde die EPA Filestage nahegebracht und angewandt. Insbesondere wurde die Erlebniskategorie „Gemeinsam etwas schaffen“ in den Fokus genommen, welche den kollaborativen Charakter der Filestage GmbH in den Vordergrund rückt. Diese Erlebniskategorie beschreibt das Erlebnis, dass ein gesamtes Team zu einem gemeinsamen Ziel beiträgt. Dies wird in Arbeitskontexten sehr positiv erlebt. Voraussetzung ist, dass jedes Teammitglied die anderen Teammitglieder kennt und deutlich wird, wie alle zum gemeinsamen Ziel beitragen. Ideen wurden gesammelt und Potenziale anhand des Reviewprozesses entwickelt, welcher bereits in der Software möglich ist. Folgende Ideen können zum Erlebnis „Gemeinsam etwas schaffen“ beitragen. So kann eine persönliche, aber auch gemeinsame Lernkurve dargestellt werden, die das Team sich erarbeitet hat. Auch kann beispielsweise nach einer gemeinsamen Zusammenarbeit genau diese in den Vordergrund gestellt werden und das Team sich gegenseitig danken. Im Reviewprozess virtuell entstehende Teams können zudem durch ein gemeinsames Ziel motiviert und durch Tipps für gutes Feedback bei einer Zusammenarbeit unterstützt werden.


27.03.19

Mehr zum Projekt

Hochschule der Medien
Umsetzungsprojekt Filestage

Kontakt

Elisabeth Stein
  • Hochschule der Medien
  • Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
Dr. Katharina Zeiner
  • Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability
  • Hochschule der Medien

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