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Wie können im „Hier und Jetzt“ belastbare Aussagen über Kunden,- bzw. User-Anforderungen der Zukunft getroffen werden? Diese Frage beantworten die UX-Spezialisten von GIM experience auf der UIG-Tagung 2021: Auf Basis einer Studie im Bereich UX-Automotive haben sie hypothesengeleitete Zukunfts-Szenarien entwickelt und diese mit Expert*innen und Lead Usern optimiert.

Unternehmen entwickeln in der Gegenwart häufig Lösungen, die erst in einigen Jahren marktreif sind. Dabei legen sie meist aktuelle Kunden,- bzw. User-Anforderungen zugrunde. Die Crux: Es besteht das Risiko, dass ebendiese Anforderungen bei Markteinführung nicht mehr gültig sind – also „zu spät kommen“.

Was „die Konsumenten“ dabei morgen eigentlich wollen, wissen sie in der Regel selbst nicht: Ihnen ist es meist nur schwer möglich, gedanklich in die Zukunft zu reisen. Bedürfnisse und Produktanforderungen werden eher vermutet oder antizipiert.

GIM experience macht einen Lösungsvorschlag, um diese Begrenzungen zu umgehen und im „Hier und Jetzt“ zukunftsfähige Aussagen zu treffen. Das UX-Team der GIM hat auf Basis einer Eigenstudie im Bereich UX-Automotive hypothesengeleitete Zukunfts-Szenarien entwickelt und diese mit Expert*innen und Lead Usern diskutiert und weiterentwickelt.

Untersucht wurde dabei der Wandel des Automobils vom Transportmittel hin zum „digitalen Hub“. Im Fokus stand die Frage, welche Auswirkungen dieser Wandel auf zukünftige Markendifferenzierungen hat und welche Rolle die hierbei erlebte User Experience rund um das Auto spielen wird.

Der eingesetzte „Experten-Lead-User-Ansatz“ hat sich dabei als agile und kostengünstige Methode erwiesen, um zukünftige Marktdynamiken und Gesellschaftsentwicklungen bereits heute in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.

In Ihrem Vortrag stellt GIM experience die Kernergebnisse dieser Studie vor. Unter anderem werden Chancen und Grenzen von Zukunfts-Szenarien im UX-Forschungszyklus vorgestellt.

 

 

 

Über Johanna Ullsperger:

Johanna Ullsperger ist studierte Diplom Sozialwissenschaftlerin. Seit 2011 ist sie in der Marktforschung und seit 2018 bei der GIM. Sie führt dort Forschungsstudien zu verschiedensten Branchen durch, Mobilität und Automotive bilden einen Schwerpunkt. Neben klassischen UX-Themen beschäftigt sich Johanna damit, wie digitale Erlebnisstrukturen die Auseinandersetzung mit Mobilität und Marken beeinflussen

 

Über Benjamin Dennig: 

Benjamin Dennig studierte Soziologie und Politikwissenschaften. Er arbeitet seit 2006 für die GIM. Das Thema „Experience“ beschäftigt ihn auch außerhalb des UX Kontextes: Im Rahmen der Design-Wirkungs-Forschung widmet er sich intensiv der Frage, wie Design erlebt wird und wie diese Erkenntnisse im Sinne des User Centered Designs wertsteigernd genutzt werden können.

 

Über GIM experience:

GIM experience ist der competence hub der GIM im Bereich UX. Den Studien der GIM experience Expert*innen liegt ein ganzheitlicher Ansatz zugrunde, der das klassische UX KPI Framework um emotionale und motivationale Aspekte der Konsumentenpsychologie erweitert.

Die GIM ist ein international agierendes Marktforschungsunternehmen mit Sitz in Heidelberg und Niederlassungen in Berlin, Nürnberg, Lyon, Zürich und Shanghai.

 

Tickets für die UIG-Tagung könnt Ihr hier buchen.


17.06.21

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