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Der vorliegende Kurzbeitrag umreißt das Vorgehens zur Validierung der Software-Komponente des Data Process Modeler (sog. Wizard), die es Unternehmen ermöglichen soll, ihren Kunden per visueller Modellierung transparent offenzulegen, welche personenbezogenen Daten zu welchen Zwecken in den jeweiligen digitalen Unternehmensangeboten verarbeitet werden.

Vorgehen und Methode

Nachdem bereits im initialen Kick-off schnell deutlich wurde, dass zur Validierung der Software-Komponenten ein Vorgehen in zwei sequenziellen Schritten zielführend sein kann (hier finden sich weitere Informationen zum ersten Teil des Pilotprojekts), wurde als Unterstützungsleistung in diesem Teilschritt die Modellierungskomponente, der sog. "Wizard", näher untersucht.

Im Rahmen von zwei (remote abgehaltenen) Treffen wurden zum einen potentielle Benchmarks aus dem Bereich der Prozessmodellierung gesucht und hierauf aufbauend eine mögliche Validierungsplanung in Form einer heuristischen Evaluation konzipiert. 

Ergebnisse

Entlang der 10 Heuristiken nach Jakob Nielsen konnten bspw. in den Bereichen System-/Speicherstatus, Nutzeransprache und Nutzererwartungen, der Sichtbarkeit von Objekten, Handlungen und Optionen sowie dem Erkennen, Verstehen und Beseitigen von (potenziellen) Fehlerquellen Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt und sich anschließende Punkte für nächste Schritte diskutiert werden. Auch die im Rahmen dieses Vorgehens gewonnen Ergebnisse können für die interaktive Weiterentwicklung des Gesamtangebots "Data Process Modeler" für weitere Versionen der Software genutzt werden. Die Software soll laut Plan der beteiligten Unternehmen zum Ende des Jahres 2020 als Open Source Lösung zur Verfügung gestellt werden. Nähere Informationen finden sich hier.


06.11.20

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