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In diesem Pilotprojekt wurde im Rahmen von online Sprechstunden ermittelt, wie agiles Arbeiten bei der LINDEMANN GmbH & Co. KG ausgestaltet werden kann. Hierzu wurde der aktuelle Prozess zunächst analysiert und die Mitarbeitenden in agiler Arbeit geschult. Anschließend wurden Maßnahmen festgelegt, die nach und nach Implementierungen mit sich brachten.

Hintergrund

Die LINDEMANN GmbH & Co. KG zählt zu den führenden Büro- und Objektausstattern in Berlin und Brandenburg. Das Unternehmen produziert seit über 100 Jahren seine Büromöbel "Made in Germany", arbeitet mit über 100 Fachhandelspartnern zusammen und gestaltet individuelle Arbeitswelten für namhafte Kunden. Durch die Produktion im nahegelegenen Werk Bad Freienwalde hält die LINDEMANN GmbH & Co. KG ihre Transportwege kurz und schafft damit die Grundlage für eine nachhaltige und emissionsarme Logistik. Für diesen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz wurde dem Unternehmen das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ verliehen.

 

Zielstellung

Um noch flexibler auf die Anforderungen ihrer Kunden an innovative Arbeitswelten eingehen zu können, ist die LINDEMANN GmbH & Co. KG bestrebt, ihre Geschäftsprozesse möglichst agil zu gestalten. Das Ziel des Pilotprojektes bestand deshalb darin, Empfehlungen zur Ausgestaltung agiler und synchronisierter Arbeitsweisen zu geben sowie Wissenstransfer zu agilen Prinzipien und digitalen Projektmanagementtools zu leisten.  

Vorgehen

Zum Auftakt des Pilotprojektes fand ein Kick-off-Meeting statt, um ein gemeinsames Verständnis von Agilität zu schaffen und zu ermitteln, wo im Unternehmen bereits agile Ansätze zu finden sind und wie sich diese ausbauen lassen. Hierfür wurde aufseiten des Unternehmens ein Pilotteam gebildet, ein Projektplan aufgestellt und ein erster Maßnahmenkatalog zum Wissenstransfer diskutiert. Dem Plan folgend wurden die Mitglieder des Pilotteams zunächst im agilen Change Management und in Kanban geschult. Danach wurden zentrale Geschäftsprozesse analysiert und mit dem Tool Miro visualisiert. Für die dargestellten Workflows wurde erörtert, wo und wie agile Methoden und Tools angewendet werden können, um die ausgewählten Prozesse zu optimieren und für Kundenunternehmen – aber auch für die Mitarbeitenden der LINDEMANN GmbH & Co. KG – transparenter und nachvollziehbarer zu machen. Durch regelmäßige Online-Sprechstunden wurde der Fortschritt im Pilotprojekt begleitet.

 

Ergebnis

Durch die Maßnahmen gelang es, ein einheitliches Verständnis für agiles Arbeiten und agile Prinzipien bei LINDEMANN GmbH & Co. KG zu schaffen. Das Pilotteam auf der Unternehmensseite hat über einen Zeitraum von sieben Monaten eine Reihe von Maßnahmen, wie z. B. verschiedene Leitfäden und Checklisten, erarbeitet und umgesetzt. Dies hat die Akzeptanz für agiles Arbeiten im Unternehmen erhöht und nachhaltige Veränderungen bewirkt. Hierzu zählen die Einführung eines agilen Projektmanagementtools mit einer Kanban-Struktur sowie der Aufbau eines internen Wissensmanagements.

 

Meinungen

Am eindrücklichsten war die Erkenntnis, dass es nicht so sehr auf das Methodenwissen und bestimmte Tools ankommt, sondern dass es sich bei Agilität mehr um eine Grundhaltung handelt. Wir sind schon agiler als wir es gedacht hatten. Wir schätzten die Kommunikation mit den Mitarbeitenden des Kompetenzzentrum Usability sehr, die immer flexibel auf unsere speziellen Bedürfnisse reagiert haben.“

Florian Kleene, Produktmanager Consulting, LINDEMANN GmbH & Co. KG


Dateien

Beteiligte Organisationen

Personen

Katharina Jungnickel
Prof. Dr. Manfred Thüring
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