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Um die Usability und User Experience für eine Applikation zu bewerten, wurde ein Prototyp des Unternehmens ASCon Systems GmbH aus Stuttgart analysiert und unter die Lupe genommen. Hierfür wurde eine Methode zur Überprüfung der Usability mit einer Methode zur Gestaltung der positiven User Experience gekoppelt.

Über ASCon Systems GmbH
Die ASCon Systems GmbH wurde im Januar 2017 gegründet. Sie beschäftigt sich mit Softwarelösungen, welche die Digitale Transformation von Unternehmen im Bereich Industrie 4.0 unterstützen. Dabei wollen sie die Fertigung reaktionsschnell, flexibel und zukunftsfähig machen. Ascon verfolgt das Ziel, die Produktion so einfach und intuitiv wie möglich zu gestalten und helfen den Mitarbeitern ihrer Kunden an der Linie Änderungen direkt in der Fertigung umzusetzen.

Zielstellung
Im Rahmen des Pilotprojekts stand der Entwurf einer Applikation im Fokus, welche sich mit dem Lieferantenmanagement im Automobilbereich beschäftigt. Erste Screens waren hierbei als Klick-Dummy bereits aufbereitet worden, sodass das Konzept bereits in diesem frühen Stadium auf eine gute Usability und eine positive User Experience getestet werden konnte.

Vorgehen und Methode
Dabei wurde eine Usability-Methode mit einer User-Experience-Methode gekoppelt, um so beide Aspekte, die einfache Nutzung und das positive Erleben zu analysieren.

Dabei wird auf die Heuristische Evaluation zurückgegriffen, bei der typische Interaktionen mit der Software ausgeführt und anhand von etablierten Gestaltungsprinzipien – den Heuristiken – geprüft werden. Wird eine Heuristik verletzt, so deutet dies auf ein Usability-Problem hin. Gekoppelt wird die Heuristische Evaluation mit einer Erlebnispotenzialanalyse. Dies ist ein Verfahren zur Gestaltung von Software für positive Nutzererlebnisse. Mit dem Verfahren können in der Software Möglichkeiten für das positive Erlebnisse bei der Nutzung aufgedeckt werden.

Ergebnisse

Es zeigte sich, dass der Nutzer nur bedingt die von ihm erwartete Klickreihenfolge folgen konnte und in seinem Arbeitsfluss eingeschränkt wurde. Zudem standen die inhaltliche Struktur und interaktive Elemente im Gegensatz, sodass eine Zugehörigkeit zwischen diesen nicht deutlich wurde. Der Nutzer fand sich also nicht zurecht. Ebenfalls war der visuelle Aufbau inkonsistent dargestellt, was einen Wiedererkennungseffekt erschwerte.

Mit den Ergebnissen konnte die ASCon GmbH den nächsten Schritt gehen und das Konzept um Aspekte der Usability und User Experience erweitern.


Dateien

Beteiligte Organisationen

Personen

Christina Haspel
Anika Spohrer
Elisabeth Stein
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Copyright